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Inspiration der Woche

 

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    Liebe Besucherin, lieber Besucher von "Zeit und Leben",
    hier finden Sie jede Woche einen Gedanken, einen Spruch, eine Geschichte ..... um das Leben aufzulockern,
    sich inspirieren zu lassen, 'mal einen neuen Gedanken auszuprobieren. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

     

    Das Gras wächst auch nicht schneller,

    wenn man daran zieht.

    Eingesendet von Uwe Quast
    UweQuast@quast-coaching.de

    Übrigens: Falls Sie selbst eine Inspiration haben, die Sie mit anderen teilen möchten, schreiben Sie uns:
    info@zeitundleben.de, rufen Sie uns an: 030 63 90 17 90 oder senden Sie ein Fax: 030 61 62 09 19.

 

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Ein Mensch, der lebt und zugleich sein wahres Wesen verleugnet, muss doch ein schweres Leben haben. Er muss sich ja Sinn und Zweck des Lebens immer erst künstlich zurechtlegen. Doch niemand anderes kann uns sagen, wer wir sind oder wie wir leben müssen. Das kann nur im eigenen Inneren entdeckt werden, Unsere wahre Natur zu verleugnen, führt nur zu entsetzlichen Schmerzen.

aus: Malidoma Patrice Somé, Vom Geist Afrikas.
Diederichs Gelbe Reihe, 4. Auflage 2000, Kreuzlingen/München, S. 406

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Veränderung heißt nicht alles umkrempeln, alles hinschmeißen, ganz von vorne anfangen. Veränderungen die wirklich zur Gelassenheit beitragen sind kleine Schritte, die uns voranbringen.

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Der Zwang zur Perfektion ist der größte Feind der Gelassenheit.

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Die Vergangenheit können wir nicht ändern. Die Zukunft können wir nur bedingt planen. Nur die Gegenwart können wir gestalten.

Sabine Asgodom, Vortrag beim
European Women's  Development International Network
in Berlin, 10. Oktober 2007

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Leben heißt erleben, erfahren - durch Handeln, Fühlen und Denken.

Da Erfahrungen in der Zeit stattfinden, ist die Zeit unsere wirklich knappste Ressource.
Im Laufe der Jahre wird der Inhalt des Erlebten Eigenart und Güte unseres Lebens bestimmen.
Zu den wichtigsten Entscheidungen, die der einzelne treffen kann, gehört es deshalb zu fragen, wofür er die ihm gegebene Zeit aufwenden oder investieren will.

            Aus: Mihaly Czikszentmihalyi: Lebe gut! Wie SIe das Beste aus Ihrem Leben machen. DTV 2001, S. 20

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Das größte Geschenk, das wir einander machen können, besteht darin, dem Leben des anderen unsere volle Aufmerksamkeit zu widmen.

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Wer bedauert am Ende des Lebens, nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben?

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Wenn wir die Richtung, in die wir gehen, nicht ändern, werden wir da landen, wo wir hinsteuern (Altes Sprichwort)

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Elf Regeln zum Erfolg

 1. Mit dem Herzen dabei sein.
 2. Eine Vision leben.
Selbst sein bester Kunde sein.
 3. Mit Leidenschaft hinter dem Produkt stehen.
 4. Es gilt "Geht nicht gibt´s nicht".
 5. Hier und da etwas starrsinnig sein.
 6. Sich bewußt Zeit nehmen, Manager zu sein.
 7. Sich um Fairness bemühen.
 8. Sich auch um Kleinigkeiten kümmern.
 9. Zu Fehlern stehen, aber daraus lernen.
10. Vorbild sein.

Vanessa Kullmann, Keine große Sache, Heyne Verlag 2007, S. 206.

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Der eigenen Idee folgen... Rückschläge einstecken....Eine Sommerlektüre
Hilfreiche Tipps, wenn einen Rückschläge treffen:

- Sich Luft machen, aber nichthzu lange auf dem Problem herumreiten.
- Nach vorne blicken, es kann nur besser werden.
- Die Dinge "sacken" lassen und darüber schlafen.

- Entscheidungen nie im Affekt oder in emotionaler Aufregung treffen.
- Vielleicht auf den Schreck auch erst mal einen Schluck Whisky trinken.
- Die eigene Energie umleiten (ich fange immer an, unser Büro sauber zu machen, wenn die Dinge gerade nicht so gut laufen).
- Sich etwas Gutes tun, um abzuschalten.
- Mit vertrauten Menschen darüber sprechen. Am besten ist sogar, sie sind nicht aus der eigenen Branche.
- Die Dinge objektiv analysieren und einen neuen Versuch starten.

Vanessa Kullmann, Keine große Sache, Heyne Verlag 2007, S. 166.

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Wenn wir die Richtung, in die wir gehen, nicht ändern, werden wir da landen, wo wir hinsteuern.

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Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.

    Robert Louis Stevenson

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"Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Letzterer bestimmt den ersteren und ist daher eine Metakommunikation".

DIe zweite der fünf Grundregeln der Kommunikation von Paul Watzlawick (1921 - 2007)

Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Egal was man sagt: Ob und wie man es sagt, sagt immer etwas über den, der spricht (Selbstauskunft) und hat immer einen Apell an den anderen (der nichts mit dem Inhalt dessen, was gesagt wurde, zu tun haben muss). Dies ist die Metakommunikation: Worum es über das Gesagte hinaus geht.

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Eine Weisheit der Dakota - Indianer besagt:  Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab.
Das klingt plausibel! Wer würde dem widersprechen?
Doch im Berufsleben und auch privat handeln wir oft nach anderen Strategien:  

    1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
    2. Wir wechseln die Reiter.
    3. Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
    4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
    5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
    6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
    7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
    8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
    9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
    10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
    11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
    12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
    13. Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte."
    14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
    15. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
    16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
    17. Wir erklären, dass unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
    18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
    19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
    20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
    21. Wer sagt dass man tote Pferde nicht reiten kann?
    22. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren.
    23. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten
    24. Wir stellen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
    25. Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
    26. Wir ändern die Anforderung von "reiten" in "bewegen" und erteilen einen neuen Entwicklungsauftrag.
    27. Wir sourcen das Pferd aus.
    28. Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen!

    Und hier noch die Stellungnahme einer Mitarbeiterin eines bekannen Softwareunternehmens: Man erklärt sinnvollerweise "tot" zum Standard für Pferde, so dass das Reiten lebender Pferde als proprietare Lösungnur noch in lokalen Anwendungen benutzt werden darf. Somit sind alle Standard - konformen Reiter gleich schnell. Das durh das Unterlassen von Arbeitsgruppen, Task Forces, Qualiätszirkeln und ähnlichem Humbur eingesparte Geld verwendet man zum Einkauf von Schubkarren, wo man die Pferde draufladen und schieben kann. Das ist zwar langsam, aber jetzt eilt es ja nicht mehr so.

                                               Quelle: Genauer Ursprung unbekannt; Gesehen in der GTZ 
    (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) mit der Quellenangabe: FAO, Rom

 

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Gerade heute sorge dich nicht.

    Dr. Mikao Usui, Reiki - Lebensregel

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" Wenn Sie einem anderen Menschen begegnen, denken Sie daran, dass es eine heilige Begegnung ist. So wie Sie den anderen sehen, sehen Sie sich selbst. So wie Sie den anderen behandeln, behandeln Sie sich selbst. Vergessen Sie das niemals, denn im anderen werden Sie sich selbst finden oder verlieren".

Ein Kurs in Wundern, Gutach; Greuhof, 1994

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"Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation [(nicht nur mit Worten)] ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren."

Einer der fünf Grundregeln der Kommunikation von Paul Watzlawick
(1921 - 2007)

Egal was Sie tun: Sie kommunizieren. Selbst wenn Sie auf den Boden starren oder in die entgegengesetzte Richtung blicken, wenn Sie schweigen oder fortgehen: Das alles ist eine Kommunikation, eine Mitteilung an Ihr Gegenüber. Beobachten Sie sich doch einmal in den folgenden Tagen: Wie verhalten Sie sich? Was wollen SIe damit zum Ausdruck bringen?

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Die Geschichte mit dem Hammer:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt der Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wennd er Nachbar mir den Hammer nicht leihen wil? Gestern schon grüßte er mich nur flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand ovn mir ein Werkzug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!"

in Memoriam Paul Watzlawick (1921 - 1. April 2007), 1. Teil:
aus: Anleitung zum Unglücklichsein,
Piper Verlag 1983, TB, S. 37 ff. "Die Geschichte mit dem Hammer".

Anmerkung: Dies ist der Beginn einer sechs-teiligen Serie zu Äußerungen Paul Watzlawicks. Der Philosoph, Psychologe und Kommunikationswissenschaftler ist am 1. April 2007 im Alter von 85 Jahren verstorben.

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Welche Farbe hat diese Woche?

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"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher."

    Mark Twain (1835-1910), Brief an Mary Hallock Foote,
    2. Dezember 1887,veröffentlicht in "When Huck Finn Went Highbrow"

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Irrtümer begrüßen...

"Etwa 15 Prozent von dem, was wir von der Welt zu wissen glauben, basiert auf unserer eigenen Warhnehmung, sagt die moderne Hirnforschung. Der Rest ist ein mitunter wirres Konstrukt , ein Gebilde aus Fantasie, Erzählung und Theorie. Da ist viel Platz für Irrtum - den wir eigentlich genießen sollten. ... Wer borniert ist und seine eigenen Fehler nicht zugibt, verliert die Fähigkeit, komplementär zu denken".

Artikel der Financial Times Deutschland, Weekend, 16. März 2007

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Die drei Siebe

Eines Tages kam ein Bekannter atemlos zu dem griechischen Philosophen Sokrates:
"Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund...".
"Halt ein", unterbrach ihn der Philosoph. "Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?" fragte der andere verwundert.
"Ja. Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit.
Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen, und..."
"Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft.
Ist das, was du mir erzählen willst - wenn es schon nicht wahr ist - wenigstens gut? "
Der andere zögerte. "Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil....."
"Nun", unterbrach ihn Sokrates, "so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen
ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint".
"Notwendig gerade nicht...."
"Also", sagte Sokrates, "wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist,
so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.
"

     

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Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche bei 1,2 Gramm Gewicht.
Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich bei diesem Verhältnis zu fliegen...
Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach trotzdem....

 

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Vier Fragen für Ihr Leben:

Was begeistert Sie?
Was wollen Sie erleben?
Wofür sind Sie dankbar?
Wen lieben Sie?

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Wohlüberlegte Selbstorganisation bedeutet, zunächst einmal mit etwas Abstand auf die Fülle der Möglichkeiten zu schauen, Dringlichkeiten und Wichtigkeiten (neu) zu überdenken und daraufhin zu entscheiden. Letztlich bedeutet jedes Entscheiden, Prioritäten zu setzen. 

Paul Lahninger, Widerstand als Motivation, Münster 2005, S. 15

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Regen...
Wenn es regnet freue ich mich.
Wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. 

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Alice hob den Fächer ....fächelte ...sich zu, während sie weitersprach: "Nein so etwas ".. Und dabei war gestern noch alles wie gewöhnlich. Ob ich am Ende heute nacht ausgewechselt worden bin? Also, wie steht es damit - war ich heute morgen beim Aufstehen noch dieselbe? Mir ist fast, als wäre ich mir da ein wenig anders vorgekommen. Aber wenn ich nicht mehr dieselbe bin, muß ich mich doch fragen: Wer in aller Welt bin ich denn dann? Ja, das ist das große Rätsel!

Lewis Carroll, Alice im Wunderland , Insel Taschenbuch, S. 22

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Über viele Jahre
unter großen Kosten
reiste ich durch viele Länder
sah die hohen Berge
die Ozeane

Nur was ich nicht sah
war der glitzernde Tautropfen
im Gras gleich vor meiner Tür.

    Rabindranath Tagore, Bengalischer Dichter

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Mit der Zeit lernt man, seinen Kurs nach den Lichtern der Sterne zu bestimmen und nicht nach den Lichtern der vorbeifahrenden Schiffe.  

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2007 hat gerade erst begonnen....

und die Neujahrsvorsätze sind gerade vierzehn Tage alt - halten Sie einen Moment inne (eine Minute Zeit hat jedeR!) und erinnern Sie sich: Was haben Sie sich für das Jahr 2007 vorgenommen? Was genau? Wenn Sie jetzt in Gedanken in die Zukunft flitzen, zum 24. Dezember 2007 und einer Freundin, einem Freund erzählen, was Sie 2007 alles getan haben und wie Ihr leben jetzt aussieht, was werden Sie sagen?

Wie genau sieht Ihr berufliches Lebensumfeld jetzt, Ende 2007, aus?
Wie kleiden Sie sich, wie sprechen Sie mit Mitarbeitern, Vorgesetzen, Kunden, Klienten, Mandanten?
Was tun Sie in Ihrer Freizeit?
Wieviel Freizeit haben Sie?
Mit wem verbringen Sie Ihre Zeit?

Gönnen Sie sich noch eine weitere Minute, um sich in die Zukunft zu träumen und malen Sie sich genau aus, was in 12 Monaten anders sein soll. Ihr Unbewußtes wird Sie bei der Umsetzung unterstützen - lassen Sie sich überraschen!

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Nehmen Sie sich Zeit für 2006:
Was haben Sie diese Jahr alles geschafft? Schreiben Sie auch die Kleinigkeiten auf.
Was lief gut, was hätte besser laufen können?

Nehmen Sie sich Zeit für 2007:
Welches Motto geben Sie dem Jahr 2007?
 
Und welche Qualität  möchten Sie 2007 gerne leben?
Welches Ziel möchten Sie im Jahr 2007 auf jeden Fall erreichen?

Wünschen Ihnen sehr herzlich ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr, mit Schwung und Kraft und Energie und freuen uns auf anregende Trainings, spannende Gespräche und verändernde Erlebnisse.

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2006

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Inspiration für die Woche vom 19. Dezember 2006

In der Ruhe liegt die Kraft.

Inspiration für die Woche vom 11. Dezember 2006

Eine kleine Geschichte:

Mein Freund öffnete die Komode seiner Frau und holte ein kleines Päckchen heraus, das in Seide eingewickelt war. "Dies ist nicht einfach ein Paket", sagte er. "Es ist enthält Spitze und Seide, feine Wäsche". Er wickelte das Päckchen aus. "Ich habe es ihr vor vielen Jahren in New York gekauft und sie hat es immer aufgehoben für eine besondere Gelegenheit. Nun ja, ich glaube, jetzt ist der Moment gekommen" sagte er traurig und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde. Seine Frau war gestorben.

Diese Geschichte hat mein Leben verändert. Ich hebe nichts mehr auf "für später", ich warte nicht mehr auf die besondere Gelegenheit, ich versuche immer so zu leben, als sei dies der entscheidende Moment meines Lebens. Ich versuche, mehr wahrzunehmen von dem, was gut ist in meinem Leben und von den kleinen Augenblicken der Zeitlosigkeit, die jeden Tag durch mein Leben huschen:  Ein klarer Blick. Ein freundliches Lachen. Eine Tasse Kaffee. Ein Sonnenstrahl durchs Fenster. Manchmal gelingt es, manchmal gelingt es nicht, und es gelingt immer besser. Es ist eine Frage der Übung.

      VerfasserIn unbekannt

Inspiration für die Woche vom 4. Dezember:

Von der Zeit
Und ein Astronom sagte: Meister, was ist mit der Zeit?

Und er antwortete: Ihr wollt die Zeit messen, die maßlose und unermessliche.

Nach Stunden und Jahreszeiten wollt ihr euren Wandel richten und sogar den Lauf des Geistes lenken.

Aus der Zeit wollt ihr einen Strom machen, an dessen Ufer ihr sitzt und zuschaut, wie er fließt.

Doch das Zeitlose in euch ist sich der Zeitlosigkeit des Lebens bewusst.

Und weiß, dass Gestern nichts anderes ist als die Erinnerung von Heute und Morgen der Traum von heute.

Und das, was in euch singt und sinnt, immer noch innerhalb der Grenzen jenes ersten Augenblicks weilt, der die Sterne in den Weltraum schleuderte.

Wer unter euch fühlt nicht, dass seine Kraft zu lieben grenzenlos ist?

Und wer fühlt dennoch nicht, dass die Liebe, obgleich grenzenlos, im Kern seines Seins eingeschlossen ist und nicht von Liebesgedanken zu Liebesgedanken oder von Liebestat zu Liebestat zieht?

Und ist nicht die Zeit wie die Liebe, ungeteilt und ungezügelt?

Doch wenn ihr in eurem Denken die Zeit in Jahreszeiten messen müsst, lasst eine jede Jahreszeit all die anderen umfassen,

Und lasst das Heute die Vergangenheit mit Erinnerung umschlingen und die Zukunft mit Sehnsucht.

    "Von der Zeit" aus: Khalil Gibran, Der Prophet.

Inspiration für die Woche vom 20. November:

Etwas zu machen, was andere Menschen brauchen, macht sehr glücklich.

    Wolf Biermann (Liedermacher), vor 30 Jahren, ausgewiesen aus der ehemaligen DDR,
    am 15. Nov. 06 in einem Interview im Deutschlandfunk

Inspiration für die Woche vom 13. November:

Es gibt Rosenzüchter, die sich mit den Blattläusen lieber beschäftigen als mit den Rosen.
                                                                                                                                        Victor Auburtin.

Inspiration für die Woche vom 7. November:
Erlaubnis:

Du darfst zur Welt dazugehören.
Du darst die Welt mitgestalten.
Du darfst alles ganz anders machen als alle anderen.
                                                                                                                      Desdemona Kah, August 2006.

Inspiration für die Woche vom 30. Oktober:
Was ist entscheidend: Die Dinge richtig zu tun oder die richtigen Dinge zu tun?

Inspiration für die Woche vom 23. Oktober:

Allmählich hatte sich Hectors Arbeitsweise geändert. Zu Beginn hatte er den Leuten vor allem helfen wollen, ihren Charakter zu ändern. Das tat er natürlich immer noch, aber jetzt versuchte er ihnen auch zu helfen, ein neues Leben zu finden, das besser zu ihnen paßte. Denn - um einen schönen Vergleich anzustellen - wenn Sie eine Kuh sind, werden SIe es niemlas schaffen, sich in ein Pferd zu verwandeltn, selbst mit einem guten Psychiater nicht, und es wäre besser, Sie fänden eine hübsche Weide an irgendeinem Fleck, wo man Milch braucht, statt immerfort zu versuchen, auf der Pferderennbahn herumzugaloppieren. Und vor allem sollten Sie keine Stierkampfarena betreten, denn so etwas ist immer eine Katastrophe.
Sabine wäre nicht besonders erfreut gewesen, wenn man sie mit einer Kuh verglichen hätte, .... Man muss dazu sagen, dass Sabine auch sehr intelligent war, und bisweilen machte sie das nicht froh, denn wie Sie vielleicht selbst schon bemerkt haben, bedeutet Glück manchmal, dass man nicht alles begreift.

    François Lelord, Hector und die Entdeckung der Zeit, Piper 2006, S. 2

    Siehe auch die Besprechung unter "Literatur - Zeitmanagement":: www.zeitundleben.de/lit_zm.html

     

Inspiration für die Woche vom 16. Oktober:
Eine Aufgabe nimmt so viel Zeit in Anspruch, wie zu ihrer Erledigung zur  Verfügung steht.
                                                     Northcote Parkinson: Parkinsons Gesetz, Reinbeck 1997

Inspiration für die Woche vom 9. Oktober:
So geht´s:

Nach den Sternen greifen.
Auf dem Boden bleiben.
Nicht zögern.
Geduldig sein.
Glauben.
Zweifeln.
Sein Ding machen.
Rat suchen.
Ja sagen.
Nein sagen.

Brandeins Heft 10, Oktober 2006, S. 71.


Inspiration für die Woche vom 2. Oktober:
"Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Wahlfreiheit".
                                                                             Wichtiger Satz im Neurolinguistischen Programmieren (NLP)

Wenn wir den winzigen Moment erkennen, der nach dem Reiz und vor unserer Reaktion liegt, dann haben wir die Chance zu wählen. EIne andere Reaktion. Ein neues Verhalten. Eine neue Erfahrung.

Inspiration für die Woche vom 25. September:
"Wer den Moment genießt, genießt das ganze Leben".
                                                                            Reklame von Café Nescafé, gesehen am Hbf München im Sept.06

Inspiration für die Woche vom 18. September:
"Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben ein Problem, das außer Kontrolle geraten ist. Sie sehen nicht, dass das Problem darin besteht, dass sie sich nicht darauf konzentrieren, das zu bekommen, was sie wollen, und noch mehr. Sie haben sich statt dessen oft
auf das konzentriert, was sie nicht wollen."
Richard Bandler (Time for a Change, Paderborn 2003, Jungfermann, S. 57.)

Inspiration für die Woche vom 11. September:
".....Und gab es da die totale Finsternis? Ja, allerdings. Mir fehlen die Worte für diese Finsternis. Viele Tag in verriegelten und dunklen Zimmern. Nächte gewalttätiger Traurigkeit? Ja und noch mal ja. Ich meine: Bonjour! Was glauben Sie, ich bin eine Künstlerin und soll das nicht kennen?...."

SZ: Was war der Motor, um da jeweils wieder ´rauszukommen? Es gibt die Theorie, dass entweder der Tod oder die Liebe unser Leben antreiben.
"...Beides falsch. Die Neugier treibt unser Leben an. Es ist die Neugier! Seit Adam und Eva und der verbotenen Frucht. Die Neugier hat mich aus jeder Depression wieder befreit. Die Traurigkeit verging oft nur langsam. Aber schon vorher war meist die Neugier zurück. Sie ist ein lustiger kleiner Vorbote! Man lugt wieder in die Welt hinaus, verstehen Sie?"

SZ: Neugier?
"Na, auf Menschen! Ich hatte immer Hunger darauf, mich mitleidenschaftlichen und kreativen Menschen zu umgeben. Menschen, die mich weiterbringen.... "
Interview mit Jeanne Moreau
Süddeutsche Zeitung Nr. 88, 15./16./17. April 2006 S. VIII

Inspiration für die Woche vom 4. September:
Daher müssen wir uns zunächst einmal vor Augen stellen, was es ist, das wir anstreben; dann müssen wir Umschau halten, auf welchem Weg wir am schnellsten dorthin eilen können, ob wir auf dem Marsch selbst erkennen werden - wenn er nur in die richtige Richtung geht - , wieviel täglich bewältigt wird und wieviel näher wir dem Punkt sind, zu dem uns ein natürliches Begehren hintreibt. ....
Solange wir freilich überall umherschweifen...dem Lärmen und Durcheinanderschreien von Leuten, die uns in verschiedene Richtungen rufen, wird unser Leben mit Irrtümern vertan werden...

    Seneca (4 v. Chr. - 65 n. Chr),
    De vita beata/Vom glücklichen Leben,
    Para. 1(1), (2).

 
Inspiration für die Woche vom 28. August 2006:
Nein, nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht; wir lassen nur viel davon verloren gehen. Was klagen wir über die Natur? Sie hat sich gütig erwiesen: das Leben ist lang, wenn man es recht zu gebrauchen weiß.

    Seneca (4 v. Chr. - 65 n. Chr.) Von der Kürze des Leben. dtv C.H.Beck, 2006.

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!!! In den Sommermonaten Juli/August erscheinen die Inspirationen nur 14tägig.!!!

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Inspiration für die Wochen vom 14. und 21. August 2006:
Leben heißt erleben, erfahren - durch Handeln, Fühlen und Denken. Da Erfahrungen in der Zeit stattfinden, ist die Zeit unsere wirklich knappste Ressource. Im Laufe der Jahre ird der Inhalt des Erlebten Eigenart und Güte unseres Lebens bestimmen. Zu den wichtigsten Entscheidungen, die eder einzelne treffen kann, gehört es deshalb zu fragen, wofür er die ihm gegebenen Zeti aufwenden oder investieren will.
                                                               (Mihaly Czikszentmihalyi, Lebe gut! Wie Sie das Beste aus
Ihrem Leben machen, DTV 2001, S. 20)

Inspiration für die Wochen vom 31. Juli und 7. August 2006:
Handle stets so, als hinge die Zukunft des Universums von deinem Tun ab, und lache dabei über dich selbst, weil du glaubst, dass irgend etwas, was du tust, irgendeinen Unterschied machen wird.

                                                                                                       ( Buddhistische Weisheit)

Inspiration für die Wochen vom 17. und 24. Juli 2006:

Wachstum ist gut, sagte der Luftballon und platzte.
Wachstum ist schlecht, sagte der Riese und fraß die Zwerge.
Wachstum ist gut, sagte das Feuer und hinterließ nur Asche.
Wachstum ist schlecht, sagte der Tod und lachte.
Ich weiß überhaupt nicht, wovon ihr redet, sagte die Raupe
und wurde zum Schmetterling.
                 (Jens Bergmann/Peter Lau in „brand eins“ 3/2003)

    Hier das englische Original:

    The balloon said: „Growth is good“ and popped.
    The giant said: “Growth is bad”. And ate the dwarfs.
    The fire said: “Growth is good.” And only ashes remained.
    Death said: “Growth is bad.” And laughed.
    “I don’t know at all what you are talking about”, said the caterpillar and turned into a butterfly.